Battle of the Breskens pocket, Operation Switchback

Kessel von Breskens, Operation Switchback

06-10-1944 - 03-11-1944

Spuiplein 17, Breskens, Die Niederlande
Schlüsselwörter für diesen historischen Ort
Zerstörung Kämpfen Befreiung Sieg und niederlage
Liberation Route Europe

Kessel von Breskens, Operation Switchback

Im August 1944 zog sich die deutsche Armee an der gesamten Westfront zurück. Im Norden Belgiens saß die 15. Armee der Wehrmacht in einem Streifen entlang der niederländisch-belgischen Küste und der Scheldemündung fest, dem sogenannten »Kessel von Breskens«. Er sollte in der Schlacht an der Scheldemündung eine wichtige Rolle spielen.

Die Aufgabe, den Kessel von Breskens bis zum letzten Mann zu verteidigen, fiel der 64. Infanteriedivision der Wehrmacht zu. Sie bestand aus etwa 10.000 Soldaten und war mit Maschinengewehren, Mörsern und Artillerie ausgerüstet. Ihr Gegner auf alliierter Seite war die kanadische 3. Infanteriedivision, die den schwierigen Auftrag hatte, die gut befestigten Verteidigungsstellungen der Deutschen in schwer zugänglichem Gelände auszuschalten.

Am 6. Oktober starteten die Kanadier ihren ersten Angriff unter dem Codenamen Operation Switchback. Zunächst mussten sie den Leopoldkanal mit seinen steilen Uferbänken überqueren. Mit Unterstützung der Wasp-Flammenwerfer konnten auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals zwei Brückenköpfe errichtet werden, aber die Kanadier stießen auf erbitterten Widerstand und machten nur langsame Fortschritte. Am 9. Oktober starteten sie in der Nähe des Dorfes Hoofdplaat einen amphibischen Angriff, um die Truppen am Kanal zu entlasten. Diese Attacke überraschte die Deutschen, die sich davon jedoch rasch wieder erholten und mit geschickten Verzögerungsgefechten reagierten. Am 21. Oktober fiel Breskens, und am 2. November wurde der kommandierende deutsche Generalmajor Knut Eberding gefangen genommen. Am darauffolgenden Tag legten die verbliebenen deutschen Truppen die Waffen nieder und Operation Switchback war beendet.

Unter den heftigen Gefechten litt auch die Zivilbevölkerung. Die deutschen Soldaten hatten große Teile des Gebiets geflutet, und über ein Drittel aller Häuser waren zerstört worden. Im Verlauf der Kämpfe verloren 600 Zivilisten, 800 alliierte und 1.325 deutsche Soldaten ihr Leben.

Mediengallerie

Kessel von Breskens, Operation Switchback

Die Aufgabe, den Kessel von Breskens bis zum letzten Mann zu verteidigen, fiel der 64. Infanteriedivision der Wehrmacht zu. Sie bestand aus etwa 10.000...

Spuiplein 17, Breskens, Die Niederlande

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