Distress and destruction

Zerstörung und Leid

02-10-1944

Kerkstraat 27, Doornenburg, Die Niederlande
Schlüsselwörter für diesen historischen Ort
Bombardierungen Zerstörung Kämpfen Befreiung Sieg und niederlage
Liberation Route Europe

Zerstörung und Leid

Nach der gescheiterten Schlacht um Arnheim wird die Over-Betuwe Frontgebiet. Der deutsche Kommandeur Harmel richtet sein Hauptquartier in der mittelalterlichen Burg ein. Fast jedes Gebäude in Doornenburg wird durch deutsche Verwüstungen und alliierte Bombenangriffe beschädigt; es sind viele zivile Opfer zu beklagen. Die Folgen für die Bevölkerung sind dramatisch. Pastor Wiegerinck führt darüber Tagebuch.

Am 2. Oktober 1944 flogen die Alliierten schwere Bombenangriffe auf das besetzte Doornenburg, bei denen viele Menschen zu Tode kamen. Verwundete wurden im Nonnenkloster, im Pfarrhaus und in der Burg versorgt, wo man eine Rotkreuzstelle eingerichtet hatte. Die Burg bot ca. 150 Menschen Platz: dem Bewohner, Untergetauchten, Alten, Verwundeten und Flüchtlingen.

Der Stellungskrieg, der Anfang Oktober begonnen hatte, brachte einen Evakuierungsstrom in Gang. Am 7. Oktober befahlen die Deutschen die Evakuierung der Einwohner von Doornenburg. Bis März 1945 war die Burg in deutscher Hand. Im Januar 1945 zerstörten alliierte Bomber einen Teil der Burg, im März verwandelten Typhoons die Haupt- und die Vorburg in eine Ruine. Was noch stand, wurde von den Deutschen gesprengt.

Im Februar 1945 unternahmen die Alliierten einen definitiven Angriff Richtung Deutschland. Dieser führte am Ende zur Rheinüberquerung im März 1945. Am 2. April waren die Orte in der Over-Betuwe befreit. Nach 1945 beschloss die „Stiftung für den Erhalt der Doornenburg“, die Burg ein zweites Mal zu restaurieren.

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Zerstörung und Leid

Am 2. Oktober 1944 flogen die Alliierten schwere Bombenangriffe auf das besetzte Doornenburg, bei denen viele Menschen zu Tode kamen. Verwundete wurden...

Kerkstraat 27, Doornenburg, Die Niederlande

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