GrossbritannienHampshire

Radarbild vom 6. Juni 1944

Die Grafschaft Hampshire, ein Zentrum der Britischen Flugzeugindustrie, diente als Einschiffungsstelle für den D-Day und war somit für die Befreiung des europäischen Festlandes von strategischem Interesse.

Liberation Route Europe

Liberation Route:GrossbritannienHampshire

Im Zweiten Weltkrieg befanden sich in der Grafschaft Hampshire verschiedene Heeres- und Marinebasen. Die Häfen Southampton und Portsmouth waren wichtige Standorte zur Vorbereitung der Invasion in der Normandie. Beide Städte sind im Krieg von der Luftwaffe bombardiert worden. Hampshire war zudem ein Zentrum der britischen Flugzeugindustrie, wo beispielsweise die legendäre Spitfire gebaut wurde.

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Geschichte hervorheben: Vorbereitungen für den Tag der Landung der Alliierten in der Normandie

Der »D-Day«, der Tag der Landung der Alliierten in der Normandie, ist eine der am eindrücklichsten in Erinnerung gebliebenen Militäroperationen des Zweiten Weltkriegs. Daran beteiligt waren Truppen aus Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Kanada und verschiedenen anderen Ländern. Am 6. Juni 1944 überquerten die alliierten Truppen den Ärmelkanal und begannen damit den Angriff, mit dem sie den Sieg über die deutsche Wehrmacht erringen wollten. Die Planung der Invasion stellte eine gewaltige Herausforderung dar.

Operation Overlord im Vereinigten Königreich
In dieser Abbildung:
In den Rachen des Todes
Alliierte Truppen bei der Ausschiffung am D-Day.

Am 6. Juni 1944 überquerten die alliierten Streitkräfte den Ärmelkanal und landeten in der Normandie. Damit begann ein gewaltiges Ringen um die Rückeroberung Frankreichs und letztendlich um den Sieg über die deutschen Streitkräfte in Europa. Oft wird übersehen, dass die Planung der Invasion (Deckname: Operation Overlord) eine Mammutaufgabe darstellte. Ein riesiges Heer von Arbeitern leistete in den verschiedenen Bereichen der Operation harte Arbeit – von der Bereitstellung sicherer Häfen für die ankommende Flotte bis zur Sicherstellung einer mehr als ausreichenden Treibstoffversorgung. In ganz Großbritannien wurden zahlreiche Standorte eingerichtet die mit der Planung, Vorbereitung und Durchführung der Invasion beauftragt waren – von Stabsquartieren an Anlegeplätzen entlang der Küstenregionen, etwa Quay House in Portsmouth, bis zu Stabsquartieren der alliierten Befehlshaber im Landesinneren, etwa das Southwick House in Hampshire, die Cabinet War Rooms – die geheime Kommandozentrale der britischen Kriegsführung – oder die St Paul's School in London. Auch nach Beginn der Operation stellte Großbritannien weiterhin Truppen und Nachschub für das europäische Festland. Zugleich kehrten verwundete Soldaten zur Genesung in das Land zurück, wobei viele von ihnen im Haslar Hospital in Gosport untergebracht wurden. Außerdem wurde die Operation von Anfang an von Journalisten begleitet – Berichterstatter wie Fred Perfect vom Daily Telegraph, der sich mit dem Geleitzug einschiffte und seine Artikel per Telegramm in die Heimat schickte.

Die Bedeutung der Operation Overlord ließ sie zu einer der am eindrücklichsten in Erinnerung gebliebenen Militäroperationen des Zweiten Weltkriegs werden und bietet immer wieder zum Anlass von Gedenkfeiern. 1959 veröffentlichte Cornelius Ryan sein Werk The Longest Day (dt. Der längste Tag, erschienen 1962), das auf Interviews mit alliierten wie deutschen Kriegsteilnehmern basiert. Im National Memorial Arboretum in Staffordshire findet man das D-Day-Denkmal für die Landung der Alliierten in der Normandie, während das D-Day-Museum in Portsmouth bis heute das einzige Museum ist, das sich ausschließlich der Erinnerung an die Kampfhandlungen bei der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 widmet.

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