FrankreichNormandie

Omaha Beach

Die Befreiung des kontinentalen Westeuropas begann im Juni 1944 in der Normandie. Mit der Landung der alliierten Streitkräfte kam die Freiheit, aber dies ging mit schweren Kämpfen und umfangreichen Zerstörungen einher.

Liberation Route Europe

Liberation Route:FrankreichNormandie

Am 6. Juni 1944 überquerte eine der größten Flotten aller Zeiten den Ärmelkanal in Richtung Frankreich: Die Invasion der alliierten Streitkräfte begann. Nach der Erstürmung der französischen Strände kam es in der Normandie zu einer verbissenen Schlacht, die zwei Monate dauern sollte. Die Gefechte gehörten zu den schlimmsten des gesamten Krieges. Viele Soldaten und Zivilisten kamen um, und auch die Landschaft war komplett verwüstet.

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Geschichte hervorheben: D-Day

Der 6. Juni 1944 ging unter dem legendären Namen D-Day als Tag der alliierten Landung an der Küste der Normandie in die Geschichte ein. Es war der dramatischste Teil von Operation Overlord, die den Beginn der Befreiung Westeuropas von der deutschen Besatzung darstellte.

Der längste Tag
In dieser Abbildung:
D-Day
Bei Pointe du Hoc.

Vier Jahre nach der vernichtenden Niederlage Frankreichs, Belgiens und der Niederlande im Frühjahr 1940 begannen die anglo-amerikanischen Alliierten die Operation Overlord mit dem Ziel, in Westeuropa Fuß zu fassen, um gemeinsam mit der an der Ostfront kämpfenden sowjetischen Armee das nationalsozialistische Deutschland zu besiegen.
Die Normandie wurde wegen ihrer Nähe zur britischen Küste gewählt. So konnten die Alliierten ihre landenden Truppen in der Anfangsphase des Angriffs wirkungsvoll aus der Luft unterstützen (Operation Neptune).

Vor allem aber waren die deutschen Verteidigungsstellungen an diesem Küstenstreifen weniger bedeutend als im Norden. Das deutsche Oberkommando hatte nämlich die Landung der Alliierten an der engsten Stelle des Ärmelkanals erwartet.

Eine Flotte von über 6.900 Schiffen war erforderlich, um die mit mehr als 156.000 Mann angreifenden Verbände zu den fünf Stränden zu transportieren, denen man, von West nach Ost, die Decknamen Utah und Omaha (USA), Gold (Großbritannien), Juno (Kanada) und Sword (Großbritannien) gegeben hatte. Auch etwa 24.000 Fallschirmjäger wurden abgesetzt, um die Kontrolle über strategische Punkte zu übernehmen und deutsche Angriffe auf die Flanken der alliierten Truppen an Land zu unterbinden.

Trotz schlechter Wetterbedingungen und erbitterten Widerstands deutscher Einheiten waren die Operationen erfolgreich. Am Abend des 6. Juni 1944 hatten sich die Alliierten an alle fünf Stränden festgesetzt. Die deutschen Verteidiger waren verunsichert, wie sie reagieren sollten.

D-Day war in der Hauptsache ein anglo-amerikanisches Unternehmen. Britische, amerikanische und kanadische Truppen waren zahlenmäßig am stärksten vertreten. Aber insgesamt beteiligten sich nicht weniger als siebzehn alliierte Staaten an den Militäraktionen am Boden, zur See und in der Luft. Die Landung am 6. Juni 1944 ging unter dem heute legendären Namen D-Day in die Geschichte ein.

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