Gdańsk im 20. Jahrhundert

15-11-1920 - 04-06-1989

Das Ende des Zweiten Weltkriegs war für die Menschen in Danzig/Gdańsk nicht unbedingt eine Befreiung. Das Eintreffen der Sowjetarmee bedeutete erst einmal eine Niederlage und dann praktisch eine neue Besatzung. Die Polen, die sich nach dem Krieg in Gdańsk niedergelassen hatten, waren nicht für die sowjetische Vorherrschaft. Für viele Polen endeten die politischen Auswirkungen des Krieges erst im Jahr 1989, als Polen wieder zu einem unabhängigen, demokratischen Staat wurde.

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Westerplatte

01-09-1939 - 07-09-1939

Am 1. September 1939 griffen die Deutschen die Halbinsel Westerplatte vom Danziger Hafen aus an. Dieser Überfall markiert den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Eine kleine polnische Garnison hielt sieben Tage lang stand und stützte die Moral des polnischen Volkes. Nach dem Krieg wurde die Westerplatte zu einem Symbol für den polnischen Widerstand gegen den Einmarsch der Deutschen.

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Operation Fortitude South

01-12-1943 - 01-03-1944

Im Vorfeld der Landung der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 wurde Kent zum Schauplatz eines der größten Täuschungsmanöver des gesamten Krieges, der Operation Fortitude South. Um die deutsche Armeeführung in die Irre zu leiten und den tatsächlichen Ort der alliierten Invasion in Westeuropa zu verschleiern, wurden in der Gegend um Dover aufwendige militärische Vorbereitungen getroffen. Das war aber nichts als ein großer Bluff.

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D-Day

06-06-1944 - 06-06-1944

Der 6. Juni 1944 ging unter dem legendären Namen D-Day als Tag der alliierten Landung an der Küste der Normandie in die Geschichte ein. Es war der dramatischste Teil von Operation Overlord, die den Beginn der Befreiung Westeuropas von der deutschen Besatzung darstellte.

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Die Schlacht um die Normandie

07-06-1944 - 29-08-1944

Die Schlacht um die Normandie, die von der legendären Landung am 6. Juni 1944 bis zur Befreiung von Paris am 25. August dauerte, wird oft übersehen, obwohl gerade sie für den Kriegsverlauf in Nordwesteuropa entscheidend war. Die Verluste waren gewaltig: Über 100.000 Menschen, darunter 20.000 Zivilisten, fanden in den 80 Tagen den Tod.

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Operation Pluto

12-08-1944 - 30-05-1945

Operation Pluto (Pipe Lines Under the Ocean) gilt als eine der herausragendsten Ingenieurleistungen des Zweiten Weltkriegs. Gewaltige Rohrleitungen wurden erfolgreich entwickelt und im Ärmelkanal zwischen Südengland und Frankreich verlegt. So konnten die Truppen auf dem europäischen Festland zuverlässig mit Treibstoff versorgt werden. Die Pipelines trugen in starkem Maße zum Erfolg der alliierten Operationen seit August 1944 bei.

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Die Befreiung von Paris

19-08-1944 - 26-08-1944

Die Befreiung von Paris besaß für die Alliierten keine Priorität, wurde aber notwendig, als sich die Bevölkerung am 19. August 1944 gegen die Deutschen erhob. Die 2. französische Panzerdivision wurde nach Paris entsandt und drang am 24. August in die Stadt vor. Am 26. August fand dann auf der Avenue des Champs-Élysées eine große Siegesparade statt.

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Die Schlacht im Hürtgenwald

12-09-1944 - 10-02-1945

Im Herbst und Winter 1944/45 fand im Hürtgenwald die längste Schlacht des Zweiten Weltkriegs auf deutschem Boden statt. Damit war der von den Nationalsozialisten begonnene Krieg auf deutschen Boden zurückgekehrt. Die Schlacht forderte unzählige Opfer auf beiden Seiten. Für die amerikanischen Soldaten wurde allein der Name des Waldes mit seiner ersten Silbe „Hürt“, was im Englischen wie „hurt“ (Schmerzen zufügen) klingt, zum Sinnbild für Verwundung und Tod.

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Bis zur deutschen Kapitulation in den Niederlanden

17-09-1944 - 06-05-1945

Im Mai 1940 wurden die Niederlande von deutschen Streitkräften besetzt. Erst fünf Jahre später konnten sie wieder hinaus gedrängt werden. Der letzte Schlag zur Befreiung des ganzen Landes wurde im Februar 1945 geführt, nachdem der so genannten Hungerwinter in den noch besetzten Gebieten 20.000 Menschenleben gefordert hatte.

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Operation Market Garden

17-09-1944 - 26-09-1944

Operation Market Garden war eine der größten Operationen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Sie hatte das Ziel, die Brücken über die Flüsse Maas, Waal und Rhein in den Niederlanden zu sichern, um die starken Verteidigungsstellungen des Westwalls zu umgehen und ein rasches Vorstoßen in Richtung Berlin zu ermöglichen.

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Die Offensive im Rheingebiet

06-02-1945 - 24-03-1945

Die Offensive der Alliierten im Rheingebiet umfasste mehrere großräumige Militäroperationen in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs auf europäischem Boden. Die Hauptziele dieser gemeinsamen britisch-amerikanisch-kanadischen Operationen bestanden in der Eroberung des westrheinischen Territoriums und der Überschreitung des Flusses. Einen Erfolg vorausgesetzt, sollte die Offensive der letzten deutschen Verteidigungslinie im Westen den endgültigen Schlag versetzen.

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Die Siegermächte in Berlin

08-05-1945 - 02-08-1945

Der Zweite Weltkrieg endete in Europe im Frühjahr 1945 mit dem Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland. Das Schicksal des deutschen Volkes lag von nun an in den Händen der vier Siegermächte USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich. Deutschland und Berlin wurden einer gemeinsamen Viermächteverwaltung unterstellt.

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Die Befreiung von Stutthof

09-05-1945

Das Konzentrationslager Stutthof war ursprünglich zur Verfolgung und Vernichtung der Polen errichtet worden. Während des Krieges änderte sich die Rolle Stutthofs, und das Lager wurde integraler Bestandteil der geplanten Vernichtung der europäischen Juden. Bevor die sowjetische Armee Stutthof befreien konnte, wurden die überlebenden Gefangenen auf grausame „Todesmärsche“ geschickt.

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