U.S. troops occupying Berlin - POI010

US-Truppen marschieren in Berlin ein

01-07-1945 - 04-07-1945

Clayallee 135, Berlin, Deutschland
Schlüsselwörter für diesen historischen Ort
Besatzung Sieg und niederlage
Liberation Route Europe

US-Truppen marschieren in Berlin ein

Die sowjetische Armee eroberte Berlin im April/Mai 1945. Zwei Monate später erreichten auch die westlichen alliierten Truppen die Stadt. Am 4. Juli 1945, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, übernahmen die US-Streitkräfte offiziell ihren Besatzungssektor im Südwesten Berlins. Im September 1994, nach fast 50 Jahren, zogen die alliierten Streitkräfte aus Berlin ab.

Ende April 1945 besetzten die sowjetischen Truppen Berlin, die Hauptstadt des Deutschen Reichs. Amerikanische und britische Verbände marschierten erst zwei Monate später, am 4. Juli, in die Stadt ein. Die französischen Truppen beteiligten sich anfänglich nur mit einer kleinen Einheit. Während der ersten beiden Monate war die Sowjetunion die einzige Besatzungsmacht in Berlin. Sie reorganisierte das Leben in der Stadt entsprechend ihren eigenen Vorstellungen und Zielen.

Die Westalliierten wählten für den Einmarsch in die deutsche Hauptstadt erstklassige Kampfeinheiten aus. Der Marsch auf Berlin erwies sich jedoch als hindernisreich. Als sich die 2. US-Panzerdivision, die sich im Krieg den Namen Hell on Wheels (Hölle auf Rädern) erworben hatte, am 3. Juli von Halle aus in Richtung Berlin bewegte, stoppten die sowjetischen Truppen den Vormarsch an der Elbbrücke bei Dessau. Obwohl die Brücke von US-Einheiten geprüft und als passierbar eingeschätzt worden war, erklärten die sowjetischen Militärs sie für unsicher, was einen Umweg von über 140 Kilometern mit sich brachte.

Am 4. Juli 1945, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, fanden im amerikanischen Sektor offizielle Feierlichkeiten zur Übernahme des Sektors statt: Vor der früheren preußischen Hauptkadettenanstalt in Berlin-Lichterfelde wurde das Sternenbanner gehisst. Später war das Gebäude die Andrew-Kaserne und heute beherbergt es das Bundesarchiv.
Für den Aufbau der Militärverwaltung requirierten die Westmächte Gebäude, wie zum Beispiel das frühere Luftgaukommando III in Berlin-Zehlendorf, das zum US-Hauptquartier in Berlin wurde.

Im September 1994, nach fast 50 Jahren, zogen die alliierten Streitkräfte aus Berlin ab.

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Ende April 1945 besetzten die sowjetischen Truppen Berlin, die Hauptstadt des Deutschen Reichs. Amerikanische und britische Verbände marschierten erst...

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