Museum des Zweiten Weltkriegs

Dear sir/madam,

We are urgently asking your attention for the following:

Recently, the Polish Minister of Culture and National Heritage has announced a plan to close the Museum of the Second World War in Gdańsk, Poland. An enormous disappointment for the staff of the Museum, who had to hear this news from the website of the minister. The museum is nearly finished. Its focus is on the history of the Second World War in Poland, told in an international context: www.muzeum1939.pl

As Liberation Route Europe Foundation, we want to support our members in Gdańsk. We have sent a letter to Minister Gliński. However, one letter is not enough! Therefore, we hereby ask everyone to send a letter to the minister, supporting the museum. To make this easier for you, we have prepared a template for a letter. You can add information as you wish. The yellow marked fields are to be completed by you. Subsequently, please send this letter to the minister by post. If you are willing to do this, please send us a digital copy. You can send this to v.vankrieken@liberationroute.com

We thank you in advance for your support!

Kind regards,

Also on behalf of the director of the Museum of the Second World War, Prof. Paweł Machcewicz,

Victoria van Krieken, 
director of the Liberation Route Europe Foundation

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Museum des Zweiten Weltkriegs

Der Startschuss für den Bau des Museums des Zweiten Weltkriegs in Gdańsk wurde im November 2008 gegeben. Es ist nur 200 Meter vom historischen polnischen Postamt, und drei Kilometer, auf der anderen Seite der Bucht, von der Westerplatte entfernt. Der deutsche Angriff auf diese Orte im September 1939 gilt als Beginn des Zweiten Weltkriegs.

Die Stadt Gdańsk, wo der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurde als Standort für das Museum des Zweiten Weltkriegs ausgewählt. Es entsteht an der Wałowa-Straße nahe des Stadtzentrums an einem symbolischen Ort, nämlich nur 200 Meter vom historischen polnischen Postamt und drei Kilometer, auf der anderen Seite der Bucht, von der Westerplatte entfernt, die beide im September 1939 das Ziel von Angriffen waren.

Mit dem Museum soll eine moderne Einrichtung entstehen, in der die Geschichte des Zweiten Weltkriegs, der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts, erzählt wird. Dabei geht es insbesondere auch darum zu zeigen, wie die Polen und die Menschen der anderen Länder Mittel- und Osteuropas den Krieg erlebt haben. Ihre im Westen eher weniger bekannten Erfahrungen unterscheiden sich in Vielem von denen der Menschen in Westeuropa und in nichteuropäischen Ländern.

Mit einer Fläche von 5.000 m2 wird die Dauerausstellung zu den weltweit größten in einem historischen Museum gehören. Sie wird aus drei Erzählsträngen bestehen. Der erste mit dem Titel „Der Weg zum Krieg”, wird sich mit den Wurzeln des Zweiten Weltkriegs beschäftigen. Daran schließt sich der Bereich „Die Schrecken des Krieges” an, in dem die Erfahrungen einfacher Menschen sowie das Leben von Soldaten, Kriegsgefangenen und Lagerinsassen geschildert werden. Der dritte Ausstellungsblock mit dem Titel „Der lange Schatten des Kriegs” wird das Ende des Krieges mit seinen Auswirkungen verknüpfen: Der Zusammenbruch des Dritten Reichs, die Befreiung Europas, neue Grenzziehungen und die dem Krieg folgende Teilung des Kontinents. Außerdem wird das Museum als Bildungs-, Kultur- und Forschungszentrum dienen.

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