Militärischer Ehrenfriedhof De Grebbeberg

Militärischer Ehrenfriedhof De Grebbeberg

Nach der Kapitulation wurden die niederländischen und deutschen Gefallenen nahe dem Kampfschauplatz begraben. Die sterblichen Überreste der deutschen Soldaten bettete man nach dem Krieg auf den Friedhof für deutsche Gefallene in Ysselsteyn (Limburg) um. Seit 1946 werden auf dem Grebbeberg immer wieder Soldaten begraben, die in diesen Maitagen des Jahres 1940 an anderen Orten in den Niederlanden umgekommen und in Familiengräbern beigesetzt worden waren. Der Soldatenfriedhof umfasst heute gut 850 Gräber.

Im Informationszentrum neben dem Ehrenfriedhof ist die Ausstellung „Daar spraken wij nooit over“ (Darüber sprachen wir nie) zu sehen. Im Zentrum der Ausstellung stehen drei niederländische Soldaten: der Obergefreite J.A. Vermeer und der Soldat D.J. Heinen, beide am 12. Mai 1940 gefallen und beide auf diesem Soldatenfriedhof begraben, sowie Leutnant N.W. Lingen, ein Veteran, der den Kampf überlebte. Der Grebbeberg war ein wichtiger Teil der niederländischen Verteidigung gegen die deutschen Truppen. Er gehörte zur sogenannten Vallei-Stellung, die auch Grebbe-Linie genannt wurde.

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