Zehn von Renesse

Zehn von Renesse

Dezember 1944. Schouwen-Duiveland ist weitgehend überschwemmt. Ein Großteil der Bevölkerung, mit Ausnahme der westlichen Gebiete sind abgeführt. Als alle Männer von 17 bis 40 Jahre nach Deutschland deportiert wurden, traf man die Entscheidung die gesamte Bevölkerungslisten von Renesse und den umliegenden Gemeinden verschwinden zu lassen.

Der Besatzer ist wütend. Zehn Menschen, später bekannt als die Zehn von Renesse, versuchen ins befreite Gebiet zu flüchten. Sie werden verhaftet und zum Tode verurteilt. In der Nähe von Schloss Moermond, zwischen zwei großen Bäumen, werden neun Gefangene gehängt. Der zehnte, der schwer verletzte Gemeindesekretär Lazonder, wurde gezwungen das anzusehen.  Er stirbt in der Nacht und wird zu den anderen gehängt. Die Deutschen zwingen Verwandte  und Dorfbewohner die Gehängten anzuschauen. Die Leiche bleiben zur Abschreckung 48 Stunden hängen.

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Touristische Informationen

Stoofwekken 5, Renesse - GPS Kode N 51 43.979, E 3 46.999

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