Die Phoenix-Senkkästen

Die Phoenix-Senkkästen

Als Teil der Verteidigungsanlagen des Atlantikwalls setzen die Deutschen im Frühjahr 1944 einen großen Teil von Schouwen-Duiveland unter Wasser, was die meisten Bewohner zur Evakuierung zwingt. Nach dem Krieg nehmen die Bewohner von Schouwen-Duiveland Stück für Stück ihr normales Leben wieder auf. Sie pumpen das Wasser das Wasser ab, bauen ihre Häuser wieder auf und bestellen das Land.

Doch keine acht Jahre später, im Jahre 1953, wird die Insel von der verheerenden Flutkatastrophe getroffen. Hunderte von Menschen kommen ums Leben und wieder steht die Insel unter Wasser. Die Deichbrüche bei Ouwerkerk werden schließlich mit Überresten aus dem Zweiten Weltkrieg geschlossen: mit vier Phoenix-Senkkästen aus Beton, die im Krieg als Reservesenkkästen für die Mulberry-Behelfshäfen gedacht waren, die die Alliierten für die Invasion in Westeuropa einsetzten.  Heute ist das Watersnoodmuseum (Flutkatastrophenmuseum) in diesen Kästen untergebracht.

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Touristische Informationen

Weg van de Buitenlandse Pers, Ouwerkerk - GPS code N 51.6175572, E 3.9826203

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