Pauke pauke!

Pauke pauke!

Touristische Routen durch das "Land von Wasser und Wind" führen Sie an Flussarmen entlang und durch Sumpfvegetation. Richtung Tolkamer gelangen Sie zu den Kriegsgräbern sieben britischer Flieger, die im Juni 1944 gefallen sind. Damals war der Luftraum hier voll von deutschen Nachtjägern und britischen Bombern. Schätzungen zufolge fanden über 6.000 Flugzeuge aller am Krieg beteiligten Länder ihr Ende in den Niederlanden. Jedes einzelne von ihnen mit einer eigenen Geschichte.

Seit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs waren die Niederlande der Schauplatz zahlreicher Luftgefechte zwischen alliierten und deutschen Flugzeugen. Da die Niederlande zwischen Deutschland und England lagen und verschiedene Teile des Landes (wie das Ijsselmeer) bei der Navigation aus der Luft gut erkennbar waren, spielten sich im Luftraum über den Niederlanden zahlreiche Kämpfe ab. Als Teil der Luftverteidigung richteten die Deutschen zahlreiche Radar- und Luftabwehrstellungen sowie Flugplätze ein.

Die Niederlande sollten das "Vorfeld der Reichsluftverteidigung" werden. Von den niederländischen Flugplätzen operierten viele deutsche Jagdflugzeuge, einige mit sehr erfolgreichen Fliegern. Die Luftschlachten wurden sowohl tagsüber als auch nachts ausgefochten. Schwere amerikanische Bomber flogen tagsüber über die Niederlande nach Deutschland, britische in der Nacht. Britische Bomber wurden häufig von deutschen Nachtjägern, die radargeleitet wurden, von unten angegriffen, wo sie keine Verteidigung besaßen. Wenn ein Bomber angegriffen wurde, konnte er nur versuchen, durch wilde Ausweichmanöver zu entkommen. Manchmal ging es gut, manchmal aber auch nicht.

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Touristische Informationen

Bijlandseweg in Tolkamer. An dem kleinen Soldatenfriedhof zwischen dem Rhein und der Wassersportanlage De Bijland. GPS Kode: 51˚51’39.80”N 6˚04’53.60”O

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