Von zwei Fallschirmjägern befreit

Von zwei Fallschirmjägern befreit

Am 17. Dezember 1944 springen mehrere tausend amerikanische und britische Fallschirmjäger über ihren Landezonen bei Eindhoven, Nimwegen und Arnheim ab. Sie sollen Brücken und Straßen erobern, um den englischen Bodentruppen einen ungehinderten Vorstoß nach Arnheim zu ermöglichen. Zwei amerikanische Fallschirmjäger, mit dem Ziel Groesbeek, verpassen ihre Landezone und landen in der Nähe von Cuijk.

Das Dorf Cuijk wurde am Montag, den 18. September 1944 von lediglich zwei amerikanischen Fallschirmjägern befreit. Diese Befreiung erfolgte nach einigen wunderlichen Zufällen, die sich hintereinander vollzogen.

Die Gebrüder Smith, beide Fallschirmjäger, waren am Sonntag, den 17. September in einem Skytrain-Transportflugzeug auf dem Weg zu Ihrer Abwurfzone in der Nähe von Groesbeek. Gemeinsam mit mehreren Tausend anderen amerikanischen, englischen und polnischen Fallschirmjägern sollten sie während der größten Luftlandeoperation des zweiten Weltkrieges, der Operation ‚Market Garden’, abgeworfen werden.

Diese Luftlandetruppen hatten Befehl Straßen und Brücken in der Nähe von Eindhoven, Nimwegen und Arnheim zu erobern und zu halten, sodass das britische XXX. Armeekorps über diesen Weg nach Arnheim vorrücken konnte und von dort aus nach Deutschland.

Die Gebrüder Smith sprangen zu spät aus der Maschine, da der Fallschirmjäger vor ihnen nicht sprang, vermutlich war er verwundet, wodurch sie ihre Abwurfzone verpassten. Sie trieben ab in Richtung Cuijk und landeten auf einer Wiese am Kalkhofseweg, zwischen Cuijk und Haps.

Dort wurden sie von Widerstandskämpfern aufgegriffen. Am nächsten Tag zogen sie zusammen mit den Widerstandskämpfern zu den deutschen Stellungen an der Maas. Nach einem kurzen Feuergefecht kapitulierten die deutschen Soldaten. Cuijk war somit zwar befreit vom Besatzer, lag aber noch bis Februar 1945 unter Beschuss.


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