Kaplan Kock

Kaplan Kock

Am 1. November 1944 heißt Kaplan Kock seine kanadischen Befreier, unter den Augen der deutschen Kriegsgefangenen, herzlich willkommen. Kurz darauf werden Teile Welbergs von deutschen Truppen wiedererobert. Der Kaplan wird aus dem Schutzkeller geholt – nach deutscher Auffassung ist er ein Spion.

Als die kanadischen Soldaten des Algonquin Regiments in der Nacht zum 31. Oktober 1944 in Welberg einzogen und überzeugt waren, das Dorf gesichert zu haben, wurden sie von zwei schweren deutschen Gegenangriffen überrascht. Die deutschen Soldaten verfügten über Sturmgeschütze – gefürchtete mechanische Kanonen auf Raupenrädern. Auf diese Weise konnten die Deutschen Welberg von den Kanadiern zurückerobern.

In einem Welberger Schutzkeller kauerten ängstliche Einwohner, worunter Kaplan Kock. Als er die Ankunft der Kanadier bemerkte nahm er an, dass Welberg befreit war. Er empfing die Kanadier und sprach Englisch mit ihnen. In der Nähe standen deutsche Kriegsgefangene. Aber die deutschen Truppen eroberten Welberg zurück und befreiten die Kriegsgefangenen. Anschließend holten sie Kaplan Kock aus dem Schutzkeller und misshandelten und töteten ihn.


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