Funkstelle Bisamratte

Funkstelle Bisamratte

An diesem Ort erinnert nur noch wenig an die Funkstelle, die die Deutschen 1942 hier angelegt haben. Diese Errichtung eines weiteren Teils des deutschen Luftverteidigungssystems hat weitreichende Folgen für die Umgebung und ihre Bewohner. Noch vor der Befreiung geben die Deutschen die Funkstelle auf.

Die deutsche Armee verfügte während des zweiten Weltkrieges über ein umfangreiches Radarüberwachungsstellen-Netzwerk, um feindliche Jagdbomber aufzuspüren. In hohem Tempo wurden in den Niederlanden 20 dieser Funkstellen errichtet. Die meisten dieser Funkestellen erhielten Tiernamen. Hier bei Strijbeek errichtete der Besatzer ab dem März 1942 eine solche Funkstelle. Sie bekam den Namen: Bisam.

Das gesamte Gelände der Funkstelle, einschließlich Lager, maß 47 Hektar und beherbergte ungefähr 200 Menschen, die dort beschäftigt waren. Niederländer wurden gezwungen die Funkstelle mit zu errichten und instandzuhalten. Die Entstehung der Funkstelle hatte einen großen Einfluss auf das tägliche Leben in der Umgebung.

Der Besatzer gab die Funkstelle noch vor der Befreiung auf. Die Radarinstallationen wurden gesprengt und die Gebäude angezündet. Am 29. Oktober 1944 zogen die Befreier in Strijbeek und Galder ein. Die deutschen Truppen hatten sich bereits zurückgezogen.


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