Bunkerdorf Groede

Bunkerdorf Groede

Als Soldaten der 7. kanadischen Infanterie-Brigade am 25. Oktober die Umgebung Groedes befreien, stoßen sie zu ihrer Überraschung etwas außerhalb des Dorfes auf ein gut getarntes deutsches "Bunkerdorf", das Teil des Atlantikwalls ist.

Es sieht aus wie ein gewöhnliches Dorf mit Straßen und Häusern, ist aber in Wirklichkeit ein regionales Hauptquartier und der Stützpunkt Groede. Die elf Bunker haben Dächer, angestrichene Türen und Fenster oder sind auf andere Weise getarnt. Zudem gibt es zwei Tobruk-Kampfbunker, Betonstraßen und eine leichte Flak-Luftabwehrkanone. Die Artillerie-, Mannschafts-, Munitions- und Krankenhaus-Bunker haben Namen wie "Villa Saarland", "Villa Freundlich" und "Villa Mosselland". Die Bunkeranlage gehört zur 1. und 2. Artillerie-Abteilung 1712 und ist mit vier 10,5 cm Kanonen mit einer Reichweite von mehr als 18 km und vier Mörserstellungen ausgestattet.

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Touristische Informationen

Gerard de Moorsweg 4, Groede - GPS Kode N51.387915, E3.494991

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