Ein Tag, den man nie vergisst

Ein Tag, den man nie vergisst

Im September 1944 finden in Midden- und Noord-Limburg schwere Gefechte zwischen den aus der Peel-Region vorrückenden Alliierten und den deutschen Besatzungstruppen statt. Kessel wird im November Schauplatz von Tod und Zerstörung. Eine Fähre kentert und zahlreiche Zivilisten ertrinken. Am 17. November 1944 sprengen deutsche Soldaten den Turm der Pfarrkirche und stecken die Burg De Keverberg in Brand.

Die Befreiung von Kessel erfolgte im Zuge der Kämpfe in Midden- und Noord-Limburg, genauer zwischen Overloon und Meijel in der Peel-Region.

Dort lieferten sich die Alliierten und die Deutschen erbitterte Gefechte. Von der Peel-Region aus rückten die Alliierten Richtung Maas vor. Einige Tage vor der Befreiung, in den Abendstunden des 11. November, kenterte die Kesseler Fähre auf der Maas. Sieben Einwohner von Belfeld und sechs deutsche Soldaten ertranken während einer von vornherein zum Scheitern verurteilten Überfahrt.

Am 17. November 1944 wurde der Kirchturm von den deutschen Besatzern gesprengt und stürzte auf das Kirchenschiff. Gegen sechs Uhr trugen die Deutschen kistenweise Dynamit in die Burg De Keverberg, aber der Versuch, sie zu sprengen, schlug fehl.

Daraufhin wurde die Burg in Brand gesteckt. Am 19. November zogen die britischen Befreier ohne Gegenwehr in das Dorf ein.

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Touristische Informationen

Kasteelhof 4, Kessel - GPS Kode: N 51 17 29.4, E 6 3 23.7

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