Deutscher Kriegsgräberstätte Vossenack

Der deutsche Kriegsgräberstätte Vossenack wurde in den Jahren 1949 bis 1952 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf der strategisch wichtigen „Höhe 470“ angelegt. Heute befinden sich hier 2.347 Kriegsgräber, unter ihnen auch die von 35 Männer, die nach dem Krieg als Mitglieder eines Minensuch- und -räumkommandos ihr Leben verloren.

In der Gegend zwischen dem Bergzug Hohes Venn und dem Fluss Rur tobten von Mitte September 1944 bis Ende Februar 1945 erbitterte Kämpfe, die als Schlacht im Hürtgenwald in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs eingegangen sind. Zehntausende amerikanischer und deutscher Soldaten wurden in den sechs Monaten erbitterter und blutiger Gefechte getötet. Auf Wunsch der Angehörigen wurden die sterblichen Überreste der meisten amerikanischen Soldaten zur Bestattung auf einem staatlichen oder privaten Friedhof auf amerikanischen Boden zurückgeführt.

Die in den Kämpfen im Hürtgenwald gefallenen deutschen Soldaten fanden ihre letzte Ruhestätte auf deutschen Soldatenfriedhöfen, die meisten in Hürtgen und Vossenack, oder auf den Friedhöfen der umliegenden Gemeinden. Eine größere Zahl gefallener deutscher Soldaten wurde durch den American Graves Registration Service, einer Abteilung des Quartermaster Corps, auf deutsche Soldatenfriedhöfe in Belgien und den Niederlanden überführt.

Der Kriegsgräberstätte Vossenack wurde in den Jahren 1949 bis 1952 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf der strategisch wichtigen „Höhe 470“ angelegt. Heute befinden sich hier 2.347 Kriegsgräber, unter ihnen die von 35 Männer, die nach dem Krieg als Mitglieder eines Minensuch- und -räumkommandos ihr Leben verloren.

Seit dem 21. Mai 2005 erinnert ein Denkmal am Eingang des Friedhofs an Julius Erasmus, einen deutschen Pionierhauptmann, der, oft unter Einsatz seines Lebens, 1.569 Leichname seiner ehemaligen Kameraden von den Schlachtfeldern im Hürtgenwald barg und eigenhändig auf diesem Hügel bestattete.

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Touristische Informationen

Außer einigen Informationstafeln bietet der Kriegsgräberstätte keinen Service für Touristen an. 

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