Sowjetische Kriegsgräberstätte Simmerath – Rurberg

In der sowjetischen Kriegsgräberstätte Simmerath – Rurberg ruhen die sterblichen Überreste von 2.322 Sowjetbürgern. 55 von ihnen sind in Einzelgräbern, die anderen in Massengräbern bestattet. Nur wenige sind namentlich bekannt. Fast alle der hier Bestatteten waren Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter.

Insgesamt wurden in Deutschland während des Zweiten Weltkriegs etwa 760.000 Sowjetbürger begraben. Die meisten von ihnen waren Soldaten der sowjetischen Armee oder Zwangsarbeiter. In der sowjetischen Kriegsgräberstätte Simmerath – Rurberg ruhen die sterblichen Überreste von 2.322 Männern, Frauen und Kindern aus der Sowjetunion. Nur 55 von ihnen liegen in Einzelgräbern, die anderen in Massengräbern. Nur wenige sind namentlich bekannt. Fast alle der hier in Simmerath-Rurberg Bestatteten waren Kriegsgefangene oder Zwangsarbeiter. Sie starben aufgrund der harten Bedingungen in den Arbeitslagern oder bei alliierten Bombenangriffen.

Nach Kriegsende wurden in ganz Deutschland viele kleine sowjetische Friedhöfe angelegt. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge legte 38 dieser in der Gegend von Monschau, Erkelenz, Geilenkirchen, Aachen, Jülich, Düren und Schleiden in Deutschland und Rurberg in Belgien gelegenen Friedhöfe zusammen. Die meisten Leichname wurden aus Düren überführt, wo während des Krieges 1.522 Zwangsarbeiter in Rüstungsfabriken starben. Die Kriegsgräberstätte Simmerath-Rurberg wurde 1961 offiziell eingeweiht.

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