Sowjetisches Ehrenmal in Treptow

Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park ist das größte Kriegsdenkmal nicht nur Berlins, sondern ganz Deutschlands. Die imposante Statue auf dem Mausoleum stellt einen Soldaten dar, der ein gerettetes deutsches Kind im Arm hält. Mit dem Ehrenmal wird den etwa 80.000 sowjetischen Soldaten gedacht, die bei der Einnahme Berlins ihr Leben ließen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete man in Berlin drei große sowjetische Ehrenmale. Sie sind nicht nur Denkmal, sondern auch Soldatenfriedhof. Die Anlage im Treptower Park ist mit einer Fläche von 100.000 m2 die größter ihrer Art in ganz Deutschland. Mit dem Ehrenmal wird den etwa 80.000 sowjetischen Soldaten gedacht, die bei der Einnahme Berlins ihr Leben ließen.

Nach Kriegsende wurde ein Wettbewerb zum Entwurf des Treptower Ehrenmals und des Parks ausgeschrieben. Aus 33 Beiträgen wählte man die Entwürfe des Architekten Jakow Belopolski, des Bildhauers Jewgeni Wutschetitsch, des Malers Alexander Gorpenko und der Ingenieurin Sarra Walerius aus.

Die Anlage, in der sich auch die Gräber von 5.000 sowjetischen Soldaten befinden, wurde zwischen 1946 und 1948 auf einem ehemaligen Spiel- und Sportgelände geschaffen. In ihr wurden 40.000 m3 Granit verbaut. In langen, geraden Reihen sind den Kriegsverlauf darstellende Erinnerungstafeln und Fresken angeordnet. Die imposante Statue auf dem Mausoleum stellt einen Soldaten dar, der ein gerettetes deutsches Kind im Arm hält.

Als die russischen Truppen 1994 aus Berlin abzogen, verabschiedeten sie sich von der Stadt mit einer Militärparade am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow.

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