Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten

Das im Zentrum Berlins gelegene Sowjetische Ehrenmal Tiergarten erinnert an die über 80.000 sowjetischen Soldaten, die während der Schlacht um Berlin in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs gefallen sind. Obwohl das Ehrenmal im Tiergarten, also im ehemaligen britischen Sektor Berlins, lag, wurde täglich eine sowjetische Ehrenwache dorthin entsandt. An dieser Tradition wurde sogar in den spannungsreichsten Zeiten des Kalten Krieges festgehalten.

Das Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten ganz in der Nähe des Brandenburger Tors ist eines von mehreren von der Sowjetunion nach dem Krieg in Berlin errichteten Ehrenmalen. Es erinnert insbesondere an die mehr als 80.000 sowjetischen Soldaten, die in der Schlacht um Berlin den Tod fanden. Als Ort für das Ehrenmal wählte die sowjetische Militäradministration die Nordseite der damaligen Charlottenburger Chaussee (heute Straße des 17. Juni). Diese Straße war Teil der von den Nationalsozialisten in den 1930er Jahren in eine Siegesallee umgestalteten Ost-West-Achse.

Im Jahr 1945 in Form halbrunder Kolonnaden errichtet, ähnelt das Ehrenmal anderen sowjetischen Monumenten des Zweiten Weltkriegs, die an vielen Orten des früheren Ostblocks errichtet worden sind. Auf den Kolonnaden steht zur Erinnerung an die im Krieg gefallenen Rotarmisten die große Bronzestatue eines sein Gewehr über die Schulter tragenden sowjetischen Soldaten. Jeweils zwei während der Schlacht um Berlin eingesetzte T-34-Panzer und Geschütze flankieren die Soldatenstatue. Die Pfeiler dahinter enthalten Texte und die Namen sowjetischer Gefallener. Im rückwärtigen Teil des Ehrenmals befinden sich die Gräber von etwa 2.500 Soldaten.

Obwohl das Ehrenmal im Tiergarten, also im ehemaligen britischen Sektor Berlins, lag, wurde täglich eine sowjetische Ehrenwache dorthin entsandt. An dieser Tradition wurde sogar in den spannungsreichsten Zeiten des Kalten Krieges festgehalten.

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